Angststörungen (F40 - F41)Depressive Störungen (F30 - F34)Depressive Episode (F32)Dysthymien (F34.1)Zyklothymien (F34.0)Anpassungs- und Belastungsstörungen (F43.0 - F43.2)Somatoforme Störungen (F45)Psychische Probleme bei körperlichen ErkrankungenLern- und Aufmerksamkeitsstörungen (F81.0, F81.1, F81.2, F90, F90.1)
Depressive Störungen sind mit ca. 17% die am häufigsten auftretende psychi-sche Erkrankung. Frauen haben ein doppelt so hohes Erkrankungsrisiko wie Männer.

Depressive Störungen (F30 - F34)

Wenn Menschen heutzutage traurig sind, werden sie schnell als depressiv bezeichnet. Dabei ist Trauer über bestimmte Zustände oder Beschwerden (Belastungen, Misserfolge, Erkrankungen, Verluste) eine ganz normale und gesunde Reaktion, wenn sie eine bestimmte Dauer und Intensität nicht übersteigt.

 

Depressive Menschen sind nicht einfach nur traurig. Sie können nicht fühlen. Geschieht etwas Schönes, können sie nicht lachen. Ist etwas traurig, können sie nicht weinen. Alles ist gleich grau.

 

Neben dieser Veränderung der Stimmung sind körperliche Symptome, wie Antriebshemmung, innere Unruhe, Schlafstörungen typisch. Zu diesen Grundsymptomen gesellen sich weitere Begleiterscheinungen, wie z.B. starke Gewichtszunahme oder -verlust, Verlangsamung, Müdigkeit und Energieverlust. Charakteristisch sind auch Konzentrationsprobleme, Gefühle der Wertlosigkeit und Schuldgefühle. Das schwerwiegendste Zeichen einer Depression sind Selbstmordgedanken.

 

Man unterscheidet eine einzelne, begrenzte Reaktion (Depressive Episode) von einer grundsätzlichen depressiven Verstimmung (Dystymie) und starken emotionalen Schwankungen (Zyklothymie).

Psychotherapeutische Praxisgemeinschaft Hobbje & Schmees